Lucie Peyramaure Soprano

„Die vielversprechende Lucie Peyramaure rührte die Herzen mit einem „Pace, Pace mio Dio” (Verdis La forza del destino) von erschütternder Tiefe.”

Classiquenews, 2025
Biografie

Die lyrisch-dramatische Sopranistin Lucie Peyramaure hat sich als eine der bemerkenswertesten französischen Stimmen ihrer Generation etabliert. Ihr weit gefärbtes, warmes Timbre, ihre raffinierte Gesangslinie und ihre Souveränität im großen lyrischen Repertoire haben sie zu bedeutenden Rollen bei Puccini, Wagner und der französischen Romantik geführt.

„Auch die Französin Lucie Peyramaure vereint in ihrem reichen Sopran Wärme und Prägnanz. Immer wieder mischt sich ein dunklerer Farbton in ihre dramatischen Passagen, was die von der Regie so rätselhaft behandelte Figur zumindest musikalisch stärkt.”

Die Deutsche Bühne, 2024

Ihr jüngstes Rollendebüt als Mimì in Puccinis La Bohème, aufgeführt in Nancy, Dijon, Luxemburg, Reims und Caen, markierte einen wichtigen Schritt in ihrer Laufbahn. Opéra Magazine würdigt „ein sehr schönes Rollendebüt als Mimì“ und hebt „ein besonders verführerisches Timbre in der Tiefe“, „zarte, ausgesponnene Höhen“ sowie eine Interpretation hervor, die „ihr finales Verlöschen umso ergreifender macht“.

Als Absolventin des Conservatoire national supérieur de musique et de danse de Paris gewann Lucie Peyramaure 2022 sowohl den Grand Prix als auch den Publikumspreis beim Internationalen Gesangswettbewerb von Marmande. Auf der Bühne wurde sie in der Rolle der Aza in Paderewskis Manru an der Opéra national de Lorraine bekannt und setzte ihren Weg anschließend mit der Titelrolle in Tosca an der Opéra de Freiburg im Breisgau, mit Freia (Das Rheingold) und Helmwige (Die Walküre) am Theater Basel sowie als Ottavio in Monteverdis Il Nerone mit der Académie de l’Opéra national de Paris fort.

Ihr Repertoire umfasst außerdem Marguerite in Berlioz’ La Damnation de Faust, die Titelrolle in Glucks Alceste, Diane in Iphigénie en Tauride an der Opéra national de Lorraine, die Titelrolle in Samarás’ Medgé am Olympia-Theater in Athen mit dem Philharmonia Orchestra of Athens sowie Zusammenarbeit mit dem Théâtre du Châtelet, dem Bayerischen Rundfunk, der Opéra Comique und der Opéra de Dijon.

Im Konzert singt sie unter anderem den Sopranpart in Verdis Requiem in Konstanz, Mozarts Requiem, Duruflés Requiem, Poulencs Gloria, Dvořáks Stabat Mater, Ravels Chansons madécasses und Rossinis Petite Messe solennelle. Zudem tritt sie in Recitals bei den Chorégies d’Orange, an der Opéra national de Bordeaux, beim Festival Les Nuits Lyriques de Marmande und beim Internationalen Festival von Cadaqués auf.

Zu ihren kommenden Engagements zählen Charlotte in Massenets Werther an den Theatern in Rennes, Caen, Angers und Nantes, Gertrude in Ambroise Thomas’ Hamlet an der Opéra de Ténérife sowie die Fremde Fürstin in Rusalka am Theater Basel.